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 Betreff des Beitrags: Alfred Wolfsohn
BeitragVerfasst: 04.09.2009, 23:03 
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Liebe Forumsfreunde,

weiss jemand, wer die Arbeit von Alfred Wolfsohn weiterführt? Der Ansatz erscheint mir mehr als plausibel und es würde mich brennend interessieren, diese "Methodik" kennen zu lernen.

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokumen ... &top=SPIEG

Ich danke für umfassende Anregungen.

Euer Baron Weps


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 Betreff des Beitrags: Re: Alfred Wolfsohn
BeitragVerfasst: 06.09.2009, 13:07 
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Faszinierende Theorie.....

Wikipedia bringt flg.: http://en.wikipedia.org/wiki/Alfred_Wolfsohn

Das Arbeit von Alfred Wolfsohn wurde wohl, gem. Wikipedia - Artikel, von Roy Hart weitergeführt:
http://www.roy-hart.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Alfred Wolfsohn
BeitragVerfasst: 30.09.2009, 08:37 
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Oberratgeber
Oberratgeber

Registriert: 04.06.2008, 16:25
Beiträge: 612
Hallo zusammen,

der eingelinkte SPIEGEL-Artikel aus dem Jahre 1958 liest sich zwar sehr interessant, aber die dort behaupteten Stimmumfänge von neun oder sogar elf Oktaven überschreiten die Grenzen der menschlichen Hörfähigkeit bei weitem! Demnach kann schlichtweg nicht stimmen was da steht. (Siehe hierzu auch der Beitrag "Neun Oktaven? Elf Oktaven?" in der Rubrik "Stimme".)

Die Ur-Angst vor den Grenzlagen der Stimme - Höhe und Tiefe gleichermaßen - ist wohl jedem von uns mehr oder minder bekannt. Mich würde interessieren ob Alfred Wolfsohn auch zu Erkenntnissen darüber gekommen ist woher diese Angst eigentlich kommt, denn jede Form von Angst hat(te) ursprünglich auch einen SINN und beruht in der Regel nicht ausschließlich auf früheren schlechten Erfahrungen.

Zu der These dass die heutigen Stimmumfänge von zwei oder maximal drei Oktaven wider die eigentliche Natur der menschlichen Stimme seien stelle ich mir die Frage, um welche Art von Tonproduktion geht es denn da? Nicht alle Töne die wir von uns geben sind GESANG. Ergo gibt es vermutlich unterschiedliche Arten wie unser Stimmorgan arbeitet. Wenn ich z. B. irgend einen Panikschrei loslasse (kommt allerhöchstens einmal im Jahr vor :mrgreen ) nehme ich es tonhöhenmäßig locker mit der Königin der Nacht auf :n110: , SINGEN kann ich jedoch schon anderthalb Oktaven darunter nicht mehr.

Ich denke, die wenigen Leute die tatsächlich einen SINGBAREN Tonumfang von vier oder noch mehr Oktaven haben - was bei vier Oktaven z. B. einer Frauenstimme vom großen F bis zum dreigestrichenen f oder einer Männerstimme von z. B. Kontra-B bis bis b2 entsprechen würde - sind kein Beweis dafür dass die menschliche Stimme grundsätzlich einen VIEL weiteren Umfang haben müsste, es handelt sich hier einfach um sehr seltene Ausnahmen.

Oder Herr Wolfsohn hat bei seiner These einfach alles irgendwie ton-ähnliche zusammen gekratzt. Wenn ich früh morgens das große F erreiche und andererseits das vorgenannte Panikschrei-f3 dagegen betrachte habe ich keinesfalls eine Vier-Oktaven-Stimme! Andernfalls hätte Alfred Wolfsohn die Gesangslehrmethodik dermaßen revolutioniert dass alle Gesanglehrer seither nur noch nach seiner "neuen" Methodik unterrichten würden wenn diese um so viel besser wäre als die althergebrachte "klassische" Methodik, aber dem ist ja nicht so.

Viele Grüße
AK-Kontraalt

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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